Aquarium Photosynthese

Sauerstoff im Aquarium ist gut für die Fische und eine wichtige Vorbeugung gegen Algen.
Diesen Sauerstoff, der im Stoffwechselkreislauf der Pflanze nur als "Abfallstoff“ entsteht, liefern sie mittels der Fotosynthese.
Seit Millionen von Jahren betreiben Pflanzen die Fotosynthese d.h. die Umwandlung der Sonnenenergie über elektrische Energie in chemisch gebundene Energie.
Der Farbstoff Chlorophyll ist maßgeblich beteiligt an der chemischen Aufnahme der Energie des Sonnenlichtes.
Aus Wasser (H2O), Licht und Kohlendioxyd (CO2) produzieren sie ihren wichtigsten Baustoff und Energieträger: Zucker.
Eine passende und ausreichende CO2-Menge ist für Wasserpflanzen sehr wichtig.
Das Aquarienwasser ist Leitungswasser und besonders in hartem Wasser haben Pflanzen fast kein Kohlendioxid und daher muss eine CO2-Düngung erfolgen.
Die Zuführung von Kohlendioxyd ist aber nur während der Beleuchtungszeit sinnvoll.
Daher müssen CO2-Anlagen mit einer Nachtabschaltung versehen werden.
Das ist problemlos mit einer einfachen Zeitschaltuhr und dem Magnetventil „CO2-Nachtabschaltung“ möglich.




Wie der Name Fotosynthese schon sagt, funktioniert die Freisetzung von Sauerstoff nur bei Licht.

Cyanobakterien besiedeln vermutlich bereits seit mehr als 3,5 Mrd. Jahren die Erde und zählen damit zu den ältesten Lebensformen überhaupt.
Sie nutzen ebenso wie grüne Pflanzen und Algen die Energie des Lichts, um Elektronen aus Wasser zu gewinnen.
Photolyse des Wassers: Bei der Oxidation von Wasser werden molekularer Sauerstoff O2 und Wasserstoffionen H+ freigesetzt.
Wegen  der Bildung von Sauerstoff (Oxygenium) nennt man diese Form oxygene Fotosynthese.

Um nicht zugleich den Algenwuchs zu fördern, ist die richtige Beleuchtung, das optimale Spektrum in einem Aquarium wichtig: Ein großer Anteil aus dem roten Bereich, ein wenig aus dem blauen Bereich und möglichst nichts aus dem UV-Bereich.
Denn Algen gedeihen vor allem bei blauem Licht und hohem UV-Anteil.


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